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DAS PROJEKT

Im attraktiven Mülheimer Stadtteil Dümpten entstehen zwischen 2017 und 2018 zehn Eigenheime mit Wohnflächen zwischen 138 und 141 m² sowie 25 Mietwohnungen zwischen 65 und 95 m². Die einzigartige Lage und modernste Ausstattung bieten maximalen Wohnkomfort zu fairen Preisen. Erleben Sie Wohlfühlatmosphäre und zukunftsorientierte Energieeffizienz auf höchstem Niveau und genießen Sie erholsame Stunden in modernen Neubauten.

Das Quartier an der Schaaphaus-/Oberheidstraße bietet ein optimales Umfeld mit gewachsenen Bewohnerstrukturen. So ist das Wohnkonzept nachhaltig angelegt und bietet auch älteren Bewohnern bestmögliche Gegebenheiten für ein langes, selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden.

Ein weiterer Vorteil für Sie, aber auch für die Umwelt, besteht durch den Anschluss der Häuser an ein Nahwärmenetz mit einem Blockheizkraftwerk der medl GmbH. So sind erhebliche Energieeinsparungspotenziale vorhanden, von denen Sie nachhaltig profitieren.

LAGEBESCHREIBUNG

Die Stadt Mülheim an der Ruhr gilt, zwischen den Ruhrgebietsstädten Essen und Duisburg und der Rheinmetropole Düsseldorf gelegen, als attraktiver Wohnstandort. Die Stadt am Fluss ist dabei mit rund 170.000 Einwohnern und zahlreichen Parks und Grünflächen ein beliebtes Ausflugsziel. Mit dem PKW gelangen Sie nach nur knapp 15 Minuten in die Stadtzentren der Nachbarstädte Essen und Oberhausen und auch die Entfernung zur Landeshauptstadt Düsseldorf beträgt nur ca. 30 Minuten. Die Autobahnzu- und abfahrt liegt nur knapp 2 km vom Quartier entfernt.

Das Quartier befindet sich in einer ruhigen Lage des Stadtteils Dümpten, aber dennoch nur wenige Meter entfernt von Lebensmittelmärkten, Apotheken und Ärzten.

Schulen und Kindergärten sind ebenfalls in unmittelbarer Umgebung vorhanden. So sind die Grundschulen Schildbergschule und Barbaraschule fußläufig erreichbar. Für erholsame Spaziergänge eignet sich der nahegelegene Park Wittkamp, der auch für die Kleinsten Flächen zum Spielen und Toben bietet. In östlicher Richtung liegt außerdem das Naherholungsgebiet Hexbachtal, das zum Entspannen einlädt. Sportvereine in unmittelbarer Entfernung sorgen für regelmäßige Bewegungsmöglichkeiten. So reichen die Angebote von Leichtathletik über Tennis bis Fußball. Auch an den öffentlichen Nahverkehr sind Sie bestens angeschlossen; so sind sowohl eine Bus- als auch eine Straßenbahnhaltestelle nur wenige Meter von den Gebäuden entfernt.

 

WEBCAM

Hier erhalten Sie aktuelle Einblicke zu den Arbeiten auf der Baustelle.

FOTOS

FLYER

Kurz, kompakt und informativ steht Ihnen hier ein Flyer mit sämtlichen Informationen zum Neubauprojekt zum Download zur Verfügung.

Download: Flyer (4,1 MB)

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BAUHERR

Als zuverlässiger Partner der Stadt Mülheim an der Ruhr unterstützen wir seit über 65 Jahren innovative Wohnprojekte und sind daher ein kompetenter Ansprechpartner in allen Bereichen der Wohnungswirtschaft.

Mit rund 8.500 Wohnungen erfüllen wir die Wünsche nach attraktivem Wohnraum und fairen Preisen. Wir sind das Wohnungsunternehmen der Stadt Mülheim an der Ruhr und werden Ihnen als Bauherr den bestmöglichen Service bieten.

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AKTUELLES

An der Oberheidstraße laufen die Vorbereitungen für das zweite Großprojekt der SWB an. Das Areal aus 16 Gebäuden zwischen Frintroper Straße und Hermann-Holtmann-Straße ist eingezäunt. Bäume wurden gefällt und große Container aufgestellt. Die 76 Wohnungen stehen seit einigen Wochen leer und die rund hundert Mieter haben eine neue Bleibe gefunden. Noch sind Arbeiter damit beschäftigt, die Wohnungen zu entkernen. Regelmäßig scheppert es, dann schleudert ein Handwerker eine Türzarge vom Balkon.
 
Am Donnerstag soll der Abriss in die heiße Phase gehen und sollen die Bagger anrollen. Als erstes werden sie die Seniorenbegegnungsstätte in Angriff nehmen. Im Gegensatz zu den 14 benachbarten SWB-Wohnungen an der Frintroper Straße, die für 1,3 Millionen Euro auch durch Änderungen der Grundrisse zukunftsfähig gemacht wurden, lohne sich für die 76 Wohnungen aus den 50er und 60er Jahren eine Modernisierung nicht. Für 18,3 Millionen Euro werden dort 84 neue Wohnungen in acht Gebäuden realisiert, wobei alle Instrumente der Wohnraumförderung zum Einsatz kommen. Außerdem entstehen ein Quartierstreff und sieben Reiheneigenheime.
 
Einige hundert Meter weiter befindet sich an der Schaaphausstraße ein weiteres Großprojekt auf der Zielgeraden: das Dümpsche Karree. Hier entstehen für 8,7 Millionen Euro 25 Wohnungen und zehn Eigenheime, die bereits alle verkauft sind. Die äußere Hülle steht, Bezug ist Mitte des Jahres. Das nächste Großprojekt in Heißen ist bereits in Vorbereitung. „Das wird eine sportliche Herausforderung, die uns sieben bis acht Jahre beschäftigen wird“, freut sich Geschäftsführer Andreas Timmerkamp. Am Amundsenweg startet im Frühjahr 2019 mit dem Bau von 101 Wohnungen der erste Schritt.
Die städtische Wohnungsbaugesellschaft befindet sich weiter auf Erfolgskurs. Noch steht die Jahresbilanz 2017 nicht komplett, aber Timmerkamp rechnet mit einem besseren Ergebnis als in 2016, als die Gesellschaft mit einem Überschuss von 2,1 Millionen Euro abschloss. So hat der Aufsichtsrat noch einmal den Investitionsrahmen für die nächsten fünf Jahre erweitert. 150 Millionen Euro investiert SWB in den kommenden fünf Jahren. Davon gehen alleine in die Instandsetzung des rund 8500 Wohnungen zählenden Bestandes jährlich 10,2 Millionen Euro. Das tut Not. Mit 1917 Wohnungen sind 22,6 Prozent des Bestandes zwischen 1949 und 1962 entstanden, weitere 38,27 Prozent bis 1973. Immerhin hat die Gesellschaft ein Viertel des Bestandes seit 2002 nach den jeweiligen energetischen Anforderungen modernisiert. Aber es gibt noch immer Wohnungen mit Nachtspeicheröfen.
 
Beispiel Heißen: Im Quartier Hinnebecke/Sarnsbank und Wiescher Weg steckte SWB in den vergangenen drei Jahren 10,7 Millionen Euro in die energetische Sanierung von 216 Wohnungen in 25 Gebäuden. Rund 1000 strombetriebene Wärmespeicherheizungen wurden ausgebaut und die Wohnungen an ein zeitgemäßes Blockheizkraftwerk angeschlossen. Der CO2-Ausstoß sank von 4140 auf 180 Tonnen im Jahr. Die Betriebskosten sanken, die Mieten hob SWB, so Timmerkamp, „mit Augenmaß“ an. Ein Ausgleich ist aber nicht immer möglich.
 
139 leer stehende Wohnungen registriert SWB in seinem im November vorgelegten Nachhaltigkeitsbericht. Die Leerstandsquote ist mit 1,6 Prozent sehr zufriedenstellend. Der abnehmende Leerstand bedeutet, dass sich die Mietausfälle von 3,5 auf 1,7 Millionen halbieren. Die Fluktuation ist mit 11,3 Prozent aber immer noch hoch. Knapp 1000 Mieter kommen und gehen innerhalb eines Jahres. Diese Quote will Timmerkamp noch weiter senken. Deshalb investiert SWB knapp 18 Euro im Jahr pro Quadratmeter in den Bestand.
Die Zahlen sind imposant und der Stadtteil kann es gebrauchen. 29 Millionen Euro investiert die SWB in zwei große Bauprojekt in Dümpten. Dabei entstehen 126, überwiegend preisgebundene Wohnungen, wobei das gesamte Förderinstrumentarium ausgeschöpft wird, sowie 17 Eigenheime, die am „Dümpscheskarree“ an der Schaaphausstraße rund 140 Quadratmeter groß sind und sich preislich zwischen 280 000 und 330 000 Euro bewegen. Die Resonanz bei der Immobilienmesse im Mai war groß, erzählt SWB-Geschäftsführer Ulf Lennermann bei einer Baustellentour der SPD. Alle Eigenheime an der Schaaphausstraße sind reserviert, erste Notarverträge unterschrieben.
 
Vor Ort schreitet der Baufortschritt im rasanten Tempo voran. Erst Ende April war an der Oberheidstraße der Grundstein gelegt worden und schon wird am dritten Obergeschoss gearbeitet. Die Baufirma arbeitet mit vorgefertigten Teilen, die Wandscheiben kommen mit dem Tieflader und werden mit dem Kran an die passende Stelle gehievt. „Mit der Qualität sind wir sehr zufrieden“, sagt Lennermann. Der nötige Platz für Lagerhaltung werde so auf der Baustelle deutlich kleiner. Fertigstellung ist für das kommende Frühjahr geplant, aber vielleicht geht es ja noch schneller. Nach 15 Jahren Pause sind es die beiden ersten Neubauprojekte, die das städtische Wohnungsbauunternehmen in Angriff nimmt. Aber auch in den Bestand wird massiv investiert. Für die nächsten fünf Jahre hat der Aufsichtsrat ein Gesamtinvestitionsvolumen von 125 Millionen Euro bewilligt, so SWB-Geschäftsführer Ulf Lennermann.
 
Knapp einen Kilometer weiter, an der Frintropper Straße, entsteht noch ein größeres Projekt, Dümpten 23, das die SPD-Mitglieder auch zum Anlass nahmen, vor dem Hintergrund des im Frühjahr in Auftrag gegebenen Gutachtens zum Wohnungsbedarf nach bezahlbarem Wohnraum zu fragen.
 
Ein steigender Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum, so vermutet Co-Geschäftsführer Andreas Timmerkamp, dürfte von Facharbeitern oder Handwerkern ausgehen, die 3500 Euro brutto verdienen, Väter zweier Kinder sind, für den Förderweg A, die eine Miete von 5,25 Euro pro Quadratmeter vorsieht zu viel verdienen, für einen Bankkredit, um sich ein Eigenheim zu finanzieren, es in der Regel aber auch nicht reiche.

Für diese Zielgruppe gibt es den Förderweg B, hier liegt die Miete mit 6,10 Euro höher. Für diese Zielgruppe sind elf Wohnungen vorgesehen. Und dann gibt es noch das Instrument der mittelbaren Förderungen. Bei diesem Instrument werden normale Mieten fällig, müssen die Sozialwohnungen aber an anderer Stelle geschaffen 
werden. Schließlich entstehen hier auch zwei rollstuhlgerechte Wohnung.
 
Die breite Palette ist aus doppeltem Grund wichtig: Einerseits ist eine solche Mischung Voraussetzung, damit ein Bauprojekt dieser Größe überhaupt wirtschaftlich darstellbar wird, andererseits ist sie zentral für eine gute Quartiersentwicklung.
 
„Wir wollen nicht die Fehler der 70er Jahre wiederholen und jede Monostruktur vermeiden“, betont Lennermann. Der demografische Wandel ist für die SWB eine der zentralen Herausforderungen. Lennermann versteht darunter nicht nur das Verhältnis zwischen den Generationen – so gebe es ein Easy-Living-Paket für junge Erwachsene, das bereits über 450 Mal abgefragt worden sei – aber der SWB wolle die gesamte Vielfalt der Gesellschaft ansprechen. „Alle Projekte der integrierten Quartiersentwicklung dienen dem Ziel: Identifikation, Zufriedenheit und Heimatgefühl der Bewohner nachhaltig zu stärken“, sagt er.
 
Wirtschaftlich war es von Vorteil, dass das Grundstück bereits Eigentum der SWB. Mit dem Abriss der Häuser mit 76 Wohnungen, deren Bewohner in andere Wohnungen umziehen, soll zum Jahresende begonnen werden. Fertigstellung 2019/2020 vorgesehen. Hilfreich ist es, dass Förderinstrumente in den vergangenen Jahren erweitert wurden, denn die Baukosten seien um gut 30 Prozent gestiegen. Sorgen bereiten der Baubranche ganz generell die steigenden Anforderungen der Energieeinsparverordnung, deren Standards zu hoch sind, ohne dass es für die Umwelt tatsächlich etwas bringe.
 
An der Frintropper Straße ist die SWB schon seit einigen Jahren mit der Bestandssanierung beschäftigt. Seit 2013 wurden hier fünf Mehrfamilienhäuser kernsaniert. So entstanden dort acht Familienwohnungen im Maisonette-Stil mit eigenem Garten sowie 24 überwiegend für Senioren geeignete Wohnungen. Ende 2017 soll die Sanierung hier abgeschlossen sein. Für die Nachbarhäuser war nach einer Prüfung klar: Sanierung geht nicht, nur Neubau.
 
Klimaschutz ist für die SWB wichtig. Durch energetische Sanierungen, die seit 2001 kontinuierlich umgesetzt wurden, können nun jährlich 144 000 Tonnen C02 gespart werden, zieht Lennermann den Vergleich zu einem VW Golf, der pro Jahr 15 000 Kilometer rollt. Die eingesparte Menge entspricht dem, was 87 000 Wagen in die Luft pusten. SWB hat einen Bestand von 8479 Wohnungen, die Durchschnittsmiete beträgt 5,41 Euro. 96 Beschäftigte arbeiten dort.

Ende April legten Heinz-Werner Czeczatka-Simon, Bezirksbürgermeister von Mülheim-Dümpten, der Aufsichtsratsvorsitzende der SWB-Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft, Heiko Hendriks, Oliver Ahrweiler, SWB-Abteilungsleiter Bestandspflege sowie der Verbandsdirektor des wohnungswirtschaftlichen Regionalverbandes, Alexander Rychter, zusammen mit dem Geschäftsführer der SWB, Ulf Lennermann, den Grundstein für 25 Mietwohnungen und 10 Kaufeigenheime. Mit dem Projekt „dümpscheskarree“ widmet sich die Stadttochter nach 15 Jahren Pause erstmals wieder dem Thema Neubauten.

Mehr als 100 Wohneinheiten möchte die SWB in den kommenden zwei Jahren in zwei Baugebieten von Dümpten errichten. Die Grundsteinlegung in der Oberheidstrasse/Schaaphausstrasse ist der Auftakt zu den Veränderungen in dem Wohnviertel. Seit Dezember letzten Jahres sind auf dem ehemaligen Gelände eines Schafshofes triste 50er und 60er-Jahre Bauten abgerissen worden. Im Zuge der Modernisierung stehe die SWB laut Ulf Lennermann vor immer neuen Herausforderungen. „Wir möchten den Menschen die hier leben zukunftsfähige, barrierefreie und bezahlbare Wohnräume bieten.“ „Aus diesem Grund konnten wir die ehemaligen Wohnungen nicht einfach sanieren, sondern müssen komplett neu bauen“, fügt der Aufsichtsratsvorsitzende Heiko Hendriks hinzu.

Bevor die Gebäude abgerissen werden konnten, wurden die Anwohner über das Projekt informiert. „Ich habe den Anwohnern allerdings versprochen, dass wir sie mit der Umsiedlung nicht alleine lassen werden. Darüber hinaus haben die ehemaligen Anwohner ein Erstrecht die Neubauten nach Fertigstellung zu beziehen“, erklärt Ulf Lennermann. Planmässig sollen die Neubauten im Frühjahr 2018 fertig sein.

Das Neubauprojekt wird unter anderem durch öffentliche Mittel des Landes NRW im Rahmen der sogenannten „mittelbaren Förderung“ finanziert. Rund 8,7 Millionen Euro investiert die SWB in die fünf Neubauten. Dabei entstehen in der Schaaphausstrasse zehn Eigenheime in ruhiger Lage. Die Wohnflächen sind zwischen 138 und 141 Quadratmeter gross und besitzen alle Gärten.

Die SWB errichtet zusätzlich auf der Oberheidstrasse zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 25 Mietwohnungen. Die Wohnungen haben zwei bis vier Räume und sind 65 bis 95 Quadratmeter gross. Um gutes Wetter bei Sonnenstrahlen an der frischen Luft geniessen zu können, werden die Wohnungen mit Balkone und Terrassen ausgestattet. Die Familienwohnungen im Erdgeschoss besitzen zusätzlich jeweils einen eigenen Garten. Aufzüge sollen alle Wohnungen barrierefrei erreichbar machen. Ein weiteres Highlight will die SWB mit vier Maisonette-Wohnungen und drei Penthouse-Wohnungen bieten. Bei einer Maisonette-Wohnung handelt es sich um eine Wohnung mit mindestens zwei Etagen, die miteinander verbunden sind. Die Penthouse-Wohnungen befinden sich jeweils auf der obersten Etage und sollen einen Weitblick über das gesamte Stadtgebiet bieten.
 
Um den künftigen Bewohnern eine hohe Energieeffizienz bieten zu können, errichtet der Projektpartner „medl“ im Quartier ein Blockheizkraftwerk, über das die Häuser an das Nahwärmenetz angeschlossen werden. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Webseite www.duempscheskarree.de.
 
Die Neubauten sind laut Ulf Lennermann zwar in einer entspannten und ruhigen Lage gelegen, seien aber dennoch zentral. „Die Anwohner haben hier zum Beispiel Kindergärten, Schulen, Banken, Lebensmittelmärkte, Apotheken und eine gute Anbindung an den Personennahverkehr.“ Mit dem Hexbachtal sei auch ein Naherholungsgebiet nicht weit vom Standort entfernt. Beim Folgeprojekt 800 Meter weiter sollen für 15 Millionen Euro 90 Wohnungen entstehen.
 
Auch in Zukunft will die SWB ihre Wohnungen in Mülheim nach ihrer Unternehmensstrategie zukunftsfähig, barrierefrei und bezahlbar bereitstellen. Bei Mietwohnungen bleibt die Sanierung im Bestand erste Wahl, abhängig davon ob sich eine Sanierung rechnet oder ein Neubau nötig ist. „Wir überprüfen im Vorfeld viele Objekte und bewerten dabei immer jedes Objekt einzeln“, so Ulf Lennermann. Aufgrund der Nachfrage sollen aber vereinzelt weitere Eigenheime entstehen. „Je nach Umgebung werden wir entscheiden, wo wir künftig Einfamilienhäuser errichten.

Hat die städtische Wohnungsbautochter SWB in den vergangenen Jahren vor allem stark in die Modernisierung und in den Umbau der Wohnanlagen investiert, so steigt sie in diesem Monat wieder ins Neubaugeschäft ein – und das gleich im großen Umfang. Mit der Grundsteinlegung an der Oberheidstraße in Dümpten endet in diesem Monat eine 15-jährige Neubau-Pause. Noch länger fiel der Stillstand beim Bau und Verkauf von Einfamilienhäusern aus. Auch hier wird SWB wieder aktiv – nach über 30 Jahren.

Insgesamt 119 Wohneinheiten werden bis 2018/2019 in zwei Baugebieten von Dümpten entstehen, wo die Wohnungsbau-Gesellschaft triste 50er und 60er-Jahre-Bauten abgerissen hat und noch abreißt. „Eine Sanierung lohnte sich hier nicht mehr“, erklärt Andreas Jenk, stellvertretender Sprecher bei der SWB. 25 Mietwohnungen unterschiedlicher Größe, wobei die Erdgeschosswohnungen über einen Garten verfügen, entstehen an der Oberheid-/Schaaphausstraße, hinzu kommen zehn Einfamilienhäuser mit jeweils um die 140 Quadratmeter Wohnfläche. Die Preise in dem Karree werden sich, so Jenk, zwischen 280 000 und 330 000 Euro bewegen. Die Baugrube ist ausgehoben. Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Mieter und Eigentümer bereits im Frühjahr 2018 einziehen können.

Rund 8,7 Millionen Euro lässt sich SWB die Neubauten in dem Wohnviertel kosten. 9,7 Millionen Euro sollen in diesem Jahr zudem in die Instandhaltung des Bestandes fließen, fast so viel wie im vergangenen Jahr. Für 7,8 Millionen will das Unternehmen außerdem Aus- und Umbauten sowie energetische Sanierungen vornehmen.

Dazu gehört die Vergrößerung von Wohnungen durch Zusammenlegungen. „Wir kommen damit dem Wunsch von Familien nach, die mehr Platz wünschen“, sagt Jenk.
 
Noch größer fällt das zweite Neubauviertel im Bereich Oberheid-, Frintroper - und Hermann-Holtmann-Straße aus, das unter dem Titel „Dümpten 23“ firmiert: 84 Mietwohnungen und sieben Einfamilienhäuser sind dort geplant. Ein komplett neues Quartier.
 
Die SWB, so der Aufsichtsratsvorsitzende Heiko Hendriks (CDU), läute einen Strategiewechsel ein: „Es gehört für uns auch zum sozialen Wohnungsbau, wenn wir Familien mit Kindern den Wunsch nach einem bezahlbaren Haus mit Garten erfüllen.“ Die Nachfrage sei vorhanden. Punktuell sollen in weiteren Vierteln Eigenheime entstehen. Für SWB-Geschäftsführer Ulf Lennermann sind Einfamilienhäuser im Bestand eine Bereicherung und ein stabiler Ankerpunkt. „Je nach Umgebung werden wir entscheiden, wo wir künftig Einfamilienhäuser errichten.“
 
Bei den Mietwohnungen bleibt die Sanierung im Bestand erste Wahl. „Allerdings muss es sich rechnen, und wir müssen marktgerechte Wohnzuschnitte erreichen“, so der Aufsichtsratschef. Der finanzielle Einsatz in den kommenden Jahren steigt. „Wir planen“, so Lennermann, „bis 2021 in Neu-, Um- und Ausbauten sowie in Sanierungen 125 Millionen Euro zu investieren.“

An der Oberheidstraße in Dümpten wird Ende des Monats der Grundstein für zwei Mehrfamilienhäuser und zehn Einfamilienhäuser gelegt. Die städtische Wohnungsbautochter SWB will die Neubauten an der Ecke Schaaphausstraße hochziehen. Mieter und Eigentümer sollen schon nächstes Jahr im Frühjahr einziehen können. 

Pläne gibt es auch im Bereich Oberheid-, Frintroper- und Hermann-Holtmann-Straße. Dort sollen die alten Häuser aus den 60er-Jahren abgerissen werden. Dann entstehen sieben Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen und sieben Einfamilienhäuser. SWB investiert in beide Projekte rund 24 Millionen Euro.

Der Startschuss für das Neubauprojekt der Service-Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft (SWB) an der Schaaphausstraße in Dümpten ist gefallen. Auf der Fläche der ehemaligen Siedlungsbauten aus den 1950er Jahren sollen nun zwei Mehr- und zehn Einfamilienhäuser entstehen. Zu Beginn der Bauhphase wurden - zum Bedauern einiger Bürger - große alte Bäume für die Neubaupläne gefällt.

Es sollen aber laut SWB Ersatzpflanzungen folgen. Seit Anfang Januar steht auf dem Schutthaufen der ehemaligen Wohnungen nun ein Bagger für weitere Arbeiten, die einige Monate andauern werden. Noch ist die Fläche eine Großbaustelle, doch schon Ende dieses Jahres sollen die neuen Häuser und Wohnungen bezugsfertig sein. 

Zugegeben – der 1. Mai 2018 ist noch etwas hin. Aber zieht man ins Kalkül, was die SWB bis zum geplanten Einzugstermin in den geplanten Neubauten an der Oberheidstraße und der Schaaphausstraße noch alles zu tun hat, ist der Zeitraum von rund eineinhalb Jahren fast knapp bemessen.

An der Oberheidstraße entstehen zwei Mehrfamilienhäuser, die ab Mitte 2018 insgesamt 25 Mietparteien in je vier Geschossen und je einem Staffelgeschoss auf rund 2.000 m² Wohnfläche ein hochwertiges Zuhause bieten werden. Geplant sind sechs 2,5-Raum-Wohnungen, zwölf 3,5-Raum-Wohnungen, vier 4,5-Raum-Wohnungen sowie drei Lofts, von denen in einer Wohnung sogar der Fahrstuhl in den eigenen Räumen halten wird. Die Erdgeschoss-Einheiten erhalten alle einen eigenen Garten und werden zudem mit einem separaten Eingang versehen. „Man wird sich schon fast wie in einem eigenen Haus fühlen“, schwärmt Christopherus Meskath, Teamleiter der Abteilung Architektur- und Ingenieurleistungen. Aus dem Schwärmen kommt er auch nicht heraus, wenn er von den geplanten vier Wohnungen im Maisonette-Stil berichtet: Diese besitzen z.B. im Wohnbereich eine Galerie, die eine offene, luftige und helle Wohnatmosphäre bietet. Alle Wohnungen, außer die Maisonette-Einheiten und die Lofts in den Staffelgeschossen, werden barrierefrei gemäß den Förderrichtlinien ausgebaut.

Die Wohnraumkonzepte sprechen also gleichermaßen ältere, wie jüngere Menschen, als auch Familien und Individualisten an. Die SWB investiert im Rahmen dieses Projekts erstmalig in noch mehr Komfort und Sicherheit. Welche Maßnahmen zur Digitalisierung der Wohnungen ergriffen werden, wird momentan intensiv geplant. Darüber werden wir Sie in unserer kommenden Ausgabe mit einem gesonderten Artikel informieren.

Im Keller eines Hauses wird die medl ein kleines Blockheizkraftwerk (BHKW) errichten und betreiben, das alle Neubauten im Quartier mit klimafreundlicher Nahwärme und Warmwasser versorgen wird. Im Rahmen der Klimaeffizienz werden die Gebäude nach dem KfW-Effizienzhaus 55-Standard gebaut. Neben der Errichtung des BHKW sind als weitere energetische Maßnahmen die Fassaden und Geschosse der Gebäude entsprechend gedämmt. Zudem werden alle Räume mit einer Drei-Scheibenverglasung ausgestattet. 

Nach gleichem KfW-Standard bietet die SWB an der Schaaphausstraße zehn Einfamilien-Reihenhäuser zum Kauf an. In zwei Dreier- und einem Viererriegel entstehen so zweigeschossige und vollunterkellerte Effizienzhäuser mit Wohnflächen von rund 140 m2. Zukünftige Erwerber können zinsgünstige KfW-Mittel zur Finanzierung in Anspruch nehmen, denn die KfW-Bank gewährt neben günstigen Zinsen momentan einen Tilgungszuschuss von bis zu 5.000 EUR. Bevor Mieter und Eigentümer in die modernen Neubauten einziehen können, müssen diese natürlich erst noch gebaut werden. Aktuell wird die vorhandene Bebauung noch niedergelegt, doch bereits im Frühjahr 2017 beginnen die eigentlichen Baumaßnahmen. „Interessenten gibt es aber heute schon!“, wissen Dennis Böttcher, Leiter der Abteilung Vermietung, sowie Verena Mäß, stellvertretende Leiterin der Abteilung Wohnungswirtschaft und zuständig für den Vertrieb der Eigenheime, zu berichten. „Kein Wunder! Berichte in den lokalen Medien der Stadt haben die spannenden und attraktiven SWB-Neubaukonzepte schon vor Beginn der Abrissarbeiten eingehend beleuchtet!“

Den Baufortschritt und viele Informationen rund um die Neubebauung des dümpscheskarree können alle Interessenten – zukünftige Mieter und Käufer – über die eigens dafür eingerichtete Projektwebsite ab Anfang 2017 unter www.duempscheskarree.de einsehen. Dort werden zum Beispiel auch täglich neue Bilder zur Verfügung stehen, die eine Webcam im Quartier aufzeichnet. Darüber hinaus informiert die SWB in unregelmäßigen Abständen zu Meilensteinen und Terminen im laufenden Bauprojekt über einen Newsletter. Dieser kann per E-Mail für die Mehrfamilienhäuser unter mieten@duempscheskarree.de und bei Kaufinteresse unter kaufen@duempscheskarree.de abonniert werden.

Bleibt eine letzte Frage zu klären: Was hat sich die SWB eigentlich beim Namen „dümpscheskarree“ gedacht? Fehlt da nicht das Dümptener „t“? „Nein“, erklärt Andreas Jenk, Mitarbeiter der Abteilung Kommunikation und Informationstechnik. „Karree, das ist klar, ist ein Hinweis auf die Anordnung der Gebäude im Quartier. „dümpsches“ ist das alte mölmsche Wort für „Dümptener“. Und weil hier etwas Neues aus etwas Altem entsteht, gepaart mit einer Prise Lokalpatriotismus, wollen wir mit der Verwendung des Mölmschen Ausdrucks den historischen Bezug unterstreichen.“

Die SWB will in den nächsten beiden Monaten die alten Wohnungen an der Schaaphausstraße in Dümpten abreißen. Damit soll der Weg für zwei neue Häuser frei werden. Die betroffenen 25 Mietparteien haben den Angaben zufolge neue Wohnungen gefunden.
In 13 Wohnungen hatte die Stadt außerdem Flüchtlinge untergebracht, auch sie hätten Ersatzangebote bekommen. An der Schaaphausstraße sind zwei neue Häuser mit 25 Mietwohnungen und zusätzlich zehn Einfamilienhäuser zum Kauf geplant. Alles soll spätestens Anfang 2018 fertig sein.

Der SPD-Ortsverein Dümpten begrüßt Pläne der Service- Wohnungsvermietungs- und -baugesellschaft (SWB), an der Schaaphausstraße zwei Mehrfamilien- und zehn Einfamilienhäuser neu zu bauen. Bis 2018 soll dort anstelle des nicht mehr zeitgemäßen Bestandes eine moderne Bebauung entstehen.

„Die angestrebten unterschiedlichen Wohnformen vergrößern die Vielfalt im Quartier. Diese Durchmischung wird der Wohnqualität hier zugute kommen“, meint Ortsvereinsvorsitzender Dieter Spliethoff. Allerdings dürften die derzeitigen Mieter nicht außer Acht gelassen werden. „In der Vergangenheit hat die SWB gezeigt, dass nötige Umzüge mit sozialem Feingefühl organisiert wurden. 

Das dies auch bei diesem Projekt so erfolgt, darauf werden wir achten“, so Spliethoff weiter. „Das Projekt richtet sich sehr stark an Familien“, lobt Ratsherr André Kasberger. Die SPD habe sich auf die Fahne geschrieben, Mülheim zur familienfreundlichen und generationsgerechten Stadt zu entwickeln. „Familien brauchen eine qualifizierte, lokale Infrastruktur. Es geht um die KiTa um die Ecke, die Grundschule, die zu Fuß gefahrlos erreichbar ist, Spielplätze und Begegnungsmöglichkeiten. An der Schaaphausstraße bestehen zudem fußläufig erreichbare Einkaufsmöglichkeiten und ein guter Zugang zum ÖPNV. Die Entwicklung dort ist eine Bereicherung für unseren Stadtteil.“

Die SWB will an der Schaaphausstraße in Dümpten 40 Wohnungen abreissen und dann am Standort neu bauen. Die Gebäude stammen noch aus den 50er-Jahren. Selbst mit einer Sanierung lassen sich Defizite unter anderem in Haustechnik und Energieeffizienz nicht komplett beseitigen, heißt es. Darum die Entscheidung, neu zu bauen. 
Geplant sind 25 Mietwohnungen in zwei Häusern, zusätzlich zehn Einfamilienhäuser zum Kauf. Das Unternehmen investiert rund acht Millionen Euro. Betroffen sind 75 Mieter, die im Moment noch in den alten Wohnungen an der Schaaphausstraße wohnen. Die SWB will ihnen Alternativen und Hilfe beim Umzug anbieten.